Sagt eine befreundete Türkin (mit CH-Pass) zu mir: „Weisst Du, ich sehe beide Seiten. Ich sehe auch die Welt aus dem Inneren der Türkei. Es gibt nicht nur die Meinung, die hier alle über die Türkei haben. Was soll das denn? Auf einmal sind hier alle Türkei-Experten!“

Stimmt! Woher kommt meine Meinung? Stimmt das Wort Meinung überhaupt? Ich sage mir, dass ich seit Jahren Fakten sammle und mir das eigene Bild zusammenpuzzle. Woher stammen die Fakten? „Echo der Zeit“, „NZZ“… Ich rede mir ein, dass diese beiden Medien die letzten sind mit echten unabhängigen Journalisten und deshalb auch etwas kosten sollen und ich verfluche jeden, der die Billag abschaffen will – weil ich und all vernünftigen Menschen das Echo brauchen und ich ermutige Freunde doch wenigstens mal für 20.- Qualitätsjournalismus im Probeabo zu kaufen – denn Demokratie geht nur, wenn die Informationen da sind und stimmen. Ja,

 

Die Logik ist einfach!

Entscheidungen sind nur gut, wenn

  1. die zugrundeliegenden Informationen korrekt sind und
  2. die zu entscheidende Person fähig ist die Informationen auszuwerten und
  3. sagen wir’s mal salopp, die Person kein Arschloch ist.

(Arschloch, definiert als ein unter einer oder mehrerer der folgenden Kategorien fallender Mensch: egoistisch, geldgierig, menschenverachtend, intolerant, nicht nachhaltig denkend.)

 

Republik – das digitale Magazin von Projekt R

REPUBLIK.ch ist ein Versuch – atm im Status eines Crowdfoundingprojekts – auf Punkt 1 der obigen Aufzählung einzuwirken. Ob es mehr als ein Abtauchen in die eigene Filterblase ist, kann ich noch nicht beurteilen. Auf alle Fälle machen mir die Menschen dieses Projekts Hoffnung und ermöglichen mir den Schmerz und die Wut über den Status der Welt positiv zu kanalisieren.

240.- CHF sind zwar Geld, aber wenn damit die Welt zu retten ist, war’s ein Schnäppchen!

 

Und dann?

Werden meine Freunde sagen: „Hey, Du hast Deine Infos aus der Republik – wir wissen, dass das stimmt.“ Oder werden sie sagen: „Filterblase, gekauft von linken Russlandhassern.“ Oder sagen sie: „Warst Du dabei? Es gibt verschiedene Realitäten.“

Egal was sie sagen werden oder was sie auch heute schon sagen, es gibt einen Trick:

 

Perspektivenwechsel

Erstens: gelassen bleiben!! Dann: Meta-Ebene einnehmen. Mental die Position des Gegenübers verinnerlichen und aus dieser Sicht Fragen stellen. Fragen, die das Gegenüber zum Denken anregen – zum Hinterfragen. Nicht zu lange – aber immer wieder – freundlich, wohlwollend, väterlich!

knowledge is peace relinquishment is life

 

Und jetzt – ab zu republik.ch und den Trailer „Es ist Zeit“ ansehen. Viel Spass!

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